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Holzstadtspaziergang Murau

7. Juli - 8. September

Holzstadtspaziergang

Jeden Donnerstag um 16.00 Uhr Treffpunkt: Holzweltbüro

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Energiecamp Holzwelt Murau

Der erste österreichische, energieautarke Bezirk lädt ein!

Die Holzwelt Murau verfolgt das Ziel der erste österreichische energieautarke Bezirk zu werden. Durch eine konsequente Verfolgung der Ziele, die sich die Region für eine nachhaltige Regionalentwicklung hin zur Energie-Modellregion gesetzt hat, konnten repräsentative Ergebnisse und Umsetzungen erreicht werden:

  • Schon jetzt wird im Bezirk Murau mehr Strom erzeugt als verbraucht
  • Murau verfügt über 70 % Biomasseanteil am Wärmesektor (aller geheizten Gebäude im Bezirk)
  • Versorgung des 500m höhergelegenen LKH Stolzalpe durch das Bio-Nahwärmeheizwerk Murau (versorgt damit und mit der Brauerei zwei Großbetriebe in Murau mit einer Wärmelieferung von 16 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die Betriebe haben dadurch eine jährliche Einsparung    von zwei Millionen Litern Heizöl).
  • Umstellung der Brauerei Murau auf Biomasse-Wärmeversorung (Erste Niedrigtemperatur-Brauerei Europas). 

Diese und weitere Maßnahmen werden in die Errichtung eines Energiekompetenzzentrums münden, dessen fixer Bestandteil das Energiecamp Murau ist. Einmal im Jahr wird Murau mit diesem Energiecamp eine wichtige Plattform bieten auf der relevante Themen unter Anleitung namhafter internationaler Experten diskutiert werden.

Das Motto des heurigen Energiecamps heißt "ALARMSTUFE ROT - Klima und Energiefragen am Weg in das Jahr 2020"

"Das Problem der Klimaveränderung wird maßlos unterschätzt, vielfach verniedlicht oder einfach verdrängt."
Dr. Heinz G. Kopetz

"Wir haben die Wahl. Wir können Täter bleiben und weiter eine Landwirtschaft betreiben, die 30% aller klimaschädlichen Emissionen verursacht. Oder wir setzen zukünftig auf regenerative Bewirtschaftungsformen, die effizient, schnell, einfach, erschwinglich und hoch produktiv den Kohlenstoff in den Boden zurück bringen, wo er fehlt und gleichzeitig den CO2-Überschuss aus der Atmosphäre und den Weltmeeren entfernen."
Benny Haerlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Regeneration International, UN-Klimakonferenz Paris

"Ambitioniert, umfassend, fair und verbindlich - so sollte und so muss ein globales Klimaabkommen sein. Das ist eine Frage der ökologischen Notwendigkeit und genauso der ökonomischen Vernunft. Das ist eine Frage der Generationengerechtigkeit. Das ist eine Frage der Menschlichkeit, ja, es ist eine Frage der Zukunft der Menschheit."
Bundeskanzlerin Angela Merkel, UN-Klimakonferenz Paris


Welche Auswirkungen sind von der UN-Klimakonferenz in Paris zu erwarten? 
Gibt es Fortschritte und stehen die Politiker wirklich ambitioniert, umfassend, fair und verbindlich zum Klimaabkommen? 
Welche Beiträge werden auf globaler, nationaler und regionaler Ebene geleistet? 
Ist Murau ein österreichisches Vorzeigebeispiel? 
Und wie engagiert sind Bürgerinnen und Bürger?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Energiecamp Holzwelt Murau in seiner zweiten Ausgabe vom 17. bis 18. März 2016.

Folder "Energiecamp Holzwelt Murau 2016" 

Oberstudienrat Kurt Strohmeier vor dem Pfeifenmuseum, Scheifling

Programm

Energiecamp Holzwelt Murau 2016

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Mag. Andrea Gössinger-Wieser

ist seit 2009 Klimachutzkoordinatorin des Landes Steiermark. Sie studierte Biologie und Zoologie an der K.F. Universität Graz. Von 1997 - 2009 war sie Mitarbeiterin von Klimabündnis Österreich GmbH unter anderem als Stellvertreterin der Geschäftsführung sowie bei Südwind Steiermark als Koordinatorin für das österreichische und steirische Klimabündnis.

DI Ingmar Höbarth

ist seit 2007 Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung. Er studierte Landschaftsökologie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Gründungsmitglied von GLOBAL 2000 und Greenpeace Österreich und von 1992 - 2006 Obmann und politischer Geschäftsführer von GLOBAL 2000. Umweltaktivist seit 1978.

Dr. Heinz G. Kopetz

ist seit 2012 Präsident der World Bioenergy Association (WBA). Er studierte an der Universität für Bodenkultur in Wien und an der Iowa State University. Unter anderem war er 1974 – 2006 Direktor der Landwirtschaftskammer Steiermark, 1997 – 2000 Mitglied im Fachbeirat für Energiefragen der Europäischen Kommision, 2005 – 2010 Vorsitzender der European Biomass Association (AEBIOM) in Brüssel.

Harald Kraxner

ist seit 2008 Geschäftsführer der Leaderregion Holzwelt Murau. Der Projektmanager trat 1995 in die Bezirkskammer der Land- und Forstwirtschaft Murau ein und leitete dort 12 Jahre die Integrierte Ländliche Entwicklungsberatung. Er ist Mitbegründer zahlreicher Projekte: ÖKO-MODELL Naturpark Grebenzen, Energievision und Bioregion Murau, Marke „Zurück zum Ursprung“, Green Care-Betrieb Adelwörerhof, „regionale 12“, Holzwelttouren, Murauer Lärchenoffensive uvm.

Mag. Gundel Perschler

ist seit 2013 Geschäftsführerin der Energie Steiermark Mobilitäts GmbH. Sie studierte Rechtswissenschaften an der K.F. Universität Graz. Unter anderem war sie für die Energie Graz als Leiterin der Rechtsabteilung, für die Österreichische Post AG und die Vereinigung der österreichischen Industrie als Beraterin und im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Kabinett des Bundesministers tätig.

Dr. Eveline Steinberger-Kern

ist Gründerin und Geschäftsführerin von The Blue Minds Company GmbH, einer jungen Unternehmensgruppe, die Geschäftsmodelle und Ventures rund um das Thema Energietransformation baut, entwickelt und begleitet. Sie studierte BWL an der K.F. Universität Graz und hält zudem zwei Aufsichtsratsmandate in der UniCredit Bank Austria Group und in der Energie Burgenland AG.

Mag. Jürgen Suschek-Berger

ist Leiter des interuniversitären Forschungszentrums (IFZ) in Graz und Lehrbeauftragter der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Er studierte Soziologie und Philosophie an der K.F. Universität Graz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Technikfolgenabschätzung, partizipative Technikforschung, sozialwissenschaftliche Begleitung ökologischer und sozialer Innovationen sowie hemmende und fördernde Bedingungen für die Verbreitung von erneuerbarer Energie.

Eine Holzfigur von Holzbildhauer Ferdinand P. Lercher, Schöder

Rückblick Energiecamp 2015

Die Inselfunktion des Murkraftwerkes Murau, welches bei einem Stromausfall die lokalen Haushalte weiterhin mit Strom versorgt, war der Ausgangspunkt zur Idee des Schwerpunktthemas 2015:
„Blackout – Ist es morgen wirklich zu spät“?

Wie abhängig sind wir eigentlich vom Strom?

Mit dieser Fragestellung setzten sich ExpertInnen und kreative Köpfte am 26. und 27.3.2015 intensiv auseinander.

Download des Programmfolders 2015 siehe "mehr"

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Unsere Förderstellen und Sponsoren

Für weitere Informationen zu unseren Sponsoren besuchen Sie bitte deren Websites:

www.steiermark.at
www.klimaundenergiemodellregionen.at
www.klimafonds.gv.at

www.e-steiermark.com
www.murauerbier.at
www.stadtwerke-murau.at
www.zeiringer.net
www.raiffeisen.at

  • Biomassehof Naturwärme St. Lambrecht
  • Nahwärme Murau
  • Naturinstallateur Zeiringer
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